Babybrei

Kurzantwort

Babybrei lässt sich mit wenigen Zutaten selbst kochen. Für den ersten Brei werden 100 g Gemüse, 50 g Kartoffeln und 30 g Fleisch etwa 10 Minuten in wenig Wasser gegart, mit 1,5 EL Obstsaft püriert und mit 1 EL Rapsöl verrührt; später folgen der Milch-Getreide-Brei und der Getreide-Obst-Brei.

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Die Grundbreie

BreiZutaten für eine MahlzeitZubereitung
Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei100 g Gemüse, 50 g Kartoffeln ohne Schale, 30 g Fleisch oder Fisch, 1,5 EL Obstsaft oder Obstpüree, 1 EL Rapsölalles klein geschnitten in wenig Wasser etwa 10 Minuten garen, mit dem Saft pürieren, Öl unterrühren
Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei (vegetarisch)100 g Gemüse, 50 g Kartoffeln ohne Schale, 10 g Vollkornhaferflocken, 3,5 EL Obstsaft oder Obstpüree, 1 EL RapsölGemüse und Kartoffeln etwa 10 Minuten garen, Flocken zugeben, mit dem Saft pürieren, Öl unterrühren
Milch-Getreide-Brei200 ml Milch, 20 g Getreideflocken oder Grieß, 2 EL Obstsaft oder zerdrücktes ObstFlocken in kalte, Grieß in kochende Milch einrühren, etwa 3 Minuten kochen, Obst unterrühren
Getreide-Obst-Brei90 ml Wasser, 20 g Getreideflocken oder Grieß, 100 g zerdrücktes oder geriebenes Obst, 1 TL ÖlFlocken in kaltes, Grieß in kochendes Wasser einrühren, etwa 3 Minuten kochen, Obst und Öl unterrühren
Nach den Rezepten des Netzwerks Gesund ins Leben. Die Mengen wachsen mit Alter und Appetit, das Verhältnis bleibt gleich.

Beikost beginnt frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Beginn des 7. Monats. Zuerst kommt der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, jeweils etwa einen Monat später der Milch-Getreide-Brei und der Getreide-Obst-Brei. Welcher Brei welche Mahlzeit ersetzt, steht im Beikostplan.

Schritt für Schritt zum ersten Brei

Ein Baby braucht Zeit, sich an das neue Essen zu gewöhnen. Zum Start reichen ein paar Löffel Gemüsepüree, etwa Möhrenbrei, Pastinakenbrei oder Kürbisbrei. Danach kommen Kartoffeln und etwas Öl dazu. Wenn das gut klappt, folgen Fleisch und Obstsaft, und der erste Brei ist vollständig. Fleisch steht darin, weil es Eisen enthält, das dein Baby jetzt in größerer Menge braucht; ein- bis zweimal pro Woche gibt es Fisch statt Fleisch.

Brei auf Vorrat kochen

Gemüsebreie und Obstpüree lassen sich gut auf Vorrat kochen. Milch-Getreide-Brei und Getreide-Obst-Brei sind in wenigen Minuten fertig und werden am besten frisch zubereitet. Selbst gekochter Brei hält sich im Kühlschrank einen Tag, tiefgefroren bei −18 °C bis zu zwei Monate.

1. Kochen und sofort abkühlen

Den fertig pürierten Brei gleich nach dem Kochen herunterkühlen und nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

2. Portionieren und beschriften

In geeignete Gefäße für den Gefrierschrank umfüllen, je eine Mahlzeit pro Gefäß. Mit Inhalt und Datum beschriften.

3. Einfrieren

Die Gefäße einzeln ins Gefriergerät stellen. Bei −18 °C hält der Brei bis zu zwei Monate. Aufgetauten Brei nicht wieder einfrieren.

4. Erwärmen

Den Brei im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen und gut umrühren, damit er überall gleich warm ist.

5. Temperatur prüfen und gleich füttern

Die Temperatur mit einem zweiten Löffel testen, damit sich dein Baby nicht verbrennt. Den erwärmten Brei gleich füttern. Das Öl rührst du wie im Rezept zum Schluss unter.

Was nicht in den Brei gehört

Salz, Zucker und andere Süßungsmittel gehören nicht in Babybrei. Honig bekommt ein Kind erst ab 12 Monaten, weil er Sporen enthalten kann, die bei Säuglingen Botulismus auslösen. Für den Milchbrei nur pasteurisierte oder ultrahocherhitzte Milch nehmen, keine Roh- oder Vorzugsmilch. Wer mit Zimt würzt, nimmt Ceylon-Zimt, der laut Bundesinstitut für Risikobewertung nur wenig Cumarin enthält.

Abwechslung ist dagegen erwünscht: Wechselnde Gemüse- und Obstsorten lassen dein Baby früh viele Geschmäcker kennenlernen, und Kinder mit dieser Erfahrung nehmen neue Lebensmittel später oft besser an.

Mehr zum Baby und zur Küche

Wann du dich beraten lassen solltest

  • Dein Baby bekommt nach einem neuen Lebensmittel Ausschlag, erbricht oder nimmt nicht zu: die Kinderarztpraxis; bei Atemnot sofort den Notruf 112.
  • Fragen zum Beikoststart in den ersten Lebensmonaten: die Hebamme oder die Kinderarztpraxis.

Quellen

  1. BehördeBrei selbst kochen · mit den Rezeptseiten der vier Breie · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  2. BehördeReif für die Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 21.1.2026
  3. BehördeAbfolge und Auswahl der Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 19.8.2016
  4. BehördeMilch und Milchprodukte in der Beikostzeit · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 19.8.2016
  5. BehördeSäuglingsernährung 5 – Beikost: Praktische Aspekte (Fortbildungsfolien) · Folien 13–15 · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  6. BehördeSelten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus · Bundesinstitut für Risikobewertung · Stand 12.11.2025
  7. BehördeFragen und Antworten zu Cumarin in Zimt und anderen Lebensmitteln · Bundesinstitut für Risikobewertung · Stand 27.9.2012

Aktualisiert am 5.10.2026 · Geprüft am 2.10.2026 · Elternweiser

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