Möhrenbrei

Für Möhrenbrei werden Möhren in wenig Wasser etwa 10 Minuten weich gegart und fein püriert. Ein paar Löffel Möhrenbrei eignen sich für den Start der Beikost; mit Kartoffeln, Öl, Fleisch und Obstsaft wird daraus der erste Brei. Direkt zum Rezept

KI-generiertes Symbolbild: Möhrenbrei in einem kleinen Glas, dahinter zwei Möhren
Vorbereitung10 Min.
Garen10 Min.
Gesamt20 Min.
Ergibt5 Portionen (je etwa 100 g)
GangBabybrei

Zutaten

  • 500 gMöhren
  • 250 mlWasser

Zubereitung

  1. Möhren waschen, schälen und erst kurz vor dem Garen in Scheiben schneiden.
  2. Mit dem Wasser in einen Topf mit gut schließendem Deckel geben, aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten weich garen.
  3. Mit dem Kochwasser fein pürieren. Ist der Möhrenbrei zu fest, noch etwas Wasser zugeben.
  4. Was nicht gleich gegessen wird, sofort abkühlen lassen und in Portionen einfrieren.

Ab wann passt Möhrenbrei?

Möhrenbrei passt zum Start der Beikost, also frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Beginn des 7. Monats. Zum Start reichen ein paar Löffel Gemüsepüree. Danach kommen Kartoffeln und etwas Öl dazu, wenn das gut klappt Fleisch und Obstsaft. Wann welcher Brei folgt, steht im Beikostplan.

Das Öl kommt deshalb noch nicht in den Möhrenbrei auf Vorrat, sondern erst mit den Kartoffeln in den fertigen Brei.

Vom Möhrenbrei zum ersten Brei

Für einen vollständigen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei nach dem Netzwerk Gesund ins Leben brauchst du je Mahlzeit 100 g Möhren, 50 g Kartoffeln ohne Schale, 30 g Fleisch oder Fisch, 1,5 EL Obstsaft und 1 EL Rapsöl. Gemüse, Kartoffeln und klein geschnittenes Fleisch in wenig Wasser etwa 10 Minuten garen, mit dem Saft pürieren und das Öl unterrühren. Statt frischer Möhren kannst du eine Portion Möhrenbrei vom Vorrat nehmen.

Fleisch steht im ersten Brei, weil es Eisen enthält, das dein Baby jetzt in größerer Menge braucht. Ein- bis zweimal pro Woche gibt es Fisch statt Fleisch. Vegetarisch kommen statt Fleisch 10 g Vollkornhaferflocken und 3,5 EL Obstsaft in den Brei; der zusätzliche Saft hilft, das Eisen aus Getreide und Gemüse besser aufzunehmen.

Aufbewahren und auf Vorrat kochen

Frisch gekochter Möhrenbrei hält sich im Kühlschrank einen Tag. Tiefgefroren bei −18 °C hält er bis zu zwei Monate; aufgetauten Brei nicht wieder einfrieren. Wie du Brei portionierst, einfrierst und richtig erwärmst, steht unter Brei auf Vorrat kochen.

Varianten

Das Rezept funktioniert genauso mit anderem Gemüse, etwa Pastinake, Kürbis oder Brokkoli; eigene Rezepte gibt es für Pastinakenbrei und Kürbisbrei. Wechselnde Gemüsesorten sind erwünscht: Babys, die früh verschiedene Geschmäcker kennenlernen, nehmen neue Lebensmittel später oft besser an. Salz und Zucker gehören nicht in den Brei.

Wann du dich beraten lassen solltest

  • Dein Baby bekommt nach einem neuen Lebensmittel Ausschlag, erbricht oder nimmt nicht zu: die Kinderarztpraxis; bei Atemnot sofort den Notruf 112.
  • Fragen zum Beikoststart in den ersten Lebensmonaten: die Hebamme oder die Kinderarztpraxis.

Quellen

  1. BehördeReif für die Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 21.1.2026
  2. BehördeGemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei: Rezept und Zubereitung · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  3. BehördeGemüse-Kartoffel-Getreide-Brei: Rezept und Zubereitung · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  4. BehördeAbfolge und Auswahl der Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 19.8.2016
  5. BehördeSäuglingsernährung 5 – Beikost: Praktische Aspekte (Fortbildungsfolien) · Folien 9, 13–15 · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026

Aktualisiert am 5.10.2026 · Geprüft am 2.10.2026 · Elternweiser

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