Apfelbrei

Für Apfelbrei werden geschälte Äpfel mit wenig Wasser etwa 5 Minuten weich gegart und fein püriert, ohne Zucker. Der Brei ist das Obst für den Getreide-Obst-Brei und passt als Nachtisch zum ersten Brei. Direkt zum Rezept

KI-generiertes Symbolbild: Apfelbrei in einer kleinen weißen Schale vor einem Leinentuch
Vorbereitung10 Min.
Garen5 Min.
Gesamt15 Min.
Ergibt5 Portionen (je etwa 100 g)
GangBabybrei

Zutaten

  • 500 gÄpfel
  • 50–100 mlWasser
  • nach Belieben 1 Prise Ceylon-Zimt

Zubereitung

  1. Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Mit dem Wasser in einen Topf mit Deckel geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten garen, bis die Stücke weich sind.
  3. Fein pürieren. In den ersten Wochen den Brei zusätzlich durch ein Sieb streichen.
  4. Was nicht gleich gegessen wird, sofort abkühlen lassen und in Portionen einfrieren.

Ab wann passt Apfelbrei?

Im Beikostplan ist Obst Teil des Getreide-Obst-Breis, meist des dritten Breis, etwa zwei Monate nach dem Start der Beikost. Schon zum ersten Brei kann Obstpüree als Nachtisch dazukommen: 1,5 EL je Mahlzeit.

Vom Apfelbrei zum Getreide-Obst-Brei

Für einen Getreide-Obst-Brei nach dem Netzwerk Gesund ins Leben 20 g Getreideflocken in 90 ml kaltes Wasser einrühren, aufkochen und etwa 3 Minuten unter Rühren kochen. Dann 100 g Apfelbrei unterrühren, das ist eine Portion vom Vorrat, und 1 TL Öl dazugeben. Der Brei enthält keine Milch; so kann dein Baby das Eisen aus dem Getreide besser aufnehmen. Wie das mit Hirseflocken geht, steht beim Hirsebrei.

Aufbewahren und auf Vorrat kochen

Frisch gekochter Apfelbrei hält sich im Kühlschrank einen Tag. Tiefgefroren bei −18 °C hält er bis zu zwei Monate; aufgetauten Brei nicht wieder einfrieren. Wie du Brei portionierst, einfrierst und richtig erwärmst, steht unter Brei auf Vorrat kochen.

Zimt und andere Varianten

Zucker braucht der Apfelbrei nicht; Zucker, andere Süßungsmittel und Honig gehören nicht in Babybrei, Honig erst ab 12 Monaten. Wer würzen möchte, nimmt eine Prise Ceylon-Zimt: Er enthält laut Bundesinstitut für Risikobewertung nur geringe Mengen Cumarin, der häufige Cassia-Zimt deutlich mehr. Als Pulver lassen sich die Sorten kaum unterscheiden, deshalb auf die Angabe „Ceylon“ achten.

Statt Äpfeln eignen sich auch Birnen oder andere Obstsorten. Abwechslung ist erwünscht: Babys, die früh verschiedene Geschmäcker kennenlernen, nehmen neue Lebensmittel später oft besser an.

Wann du dich beraten lassen solltest

  • Dein Baby bekommt nach einem neuen Lebensmittel Ausschlag, erbricht oder nimmt nicht zu: die Kinderarztpraxis; bei Atemnot sofort den Notruf 112.
  • Fragen zur Beikost in den ersten Lebensmonaten: die Hebamme oder die Kinderarztpraxis.

Quellen

  1. BehördeGetreide-Obst-Brei: Rezept und Zubereitung · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  2. BehördeGemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei: Rezept und Zubereitung · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  3. BehördeAbfolge und Auswahl der Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 19.8.2016
  4. BehördeSäuglingsernährung 5 – Beikost: Praktische Aspekte (Fortbildungsfolien) · Folien 13–15 · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
  5. BehördeFragen und Antworten zu Cumarin in Zimt und anderen Lebensmitteln · Bundesinstitut für Risikobewertung · Stand 27.9.2012
  6. BehördeSelten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus · Bundesinstitut für Risikobewertung · Stand 12.11.2025

Aktualisiert am 5.10.2026 · Geprüft am 2.10.2026 · Elternweiser

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