Für Milchbrei werden 20 g Getreideflocken oder Grieß in 200 ml Milch etwa 3 Minuten gekocht und mit 2 EL Obstsaft oder zerdrücktem Obst verrührt. Der Milch-Getreide-Brei ist meist der zweite Brei, zum Beispiel am Abend. Direkt zum Rezept

Zutaten
- 200 mlVollmilch (pasteurisiert oder H-Milch), Muttermilch oder Säuglingsmilch
- 20 gVollkornhaferflocken oder Grieß
- 2 ELObstsaft oder zerdrücktes oder geriebenes Obst
Zubereitung
- Flocken in die kalte Milch einrühren; Grieß dagegen erst in die kochende Milch einrühren.
- Aufkochen und etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren weiterkochen oder quellen lassen.
- Obstsaft oder Obst unterrühren. Auf Esstemperatur abkühlen lassen und die Temperatur mit einem zweiten Löffel prüfen.
Ab wann passt Milchbrei?
Der Milchbrei kommt etwa einen Monat nach dem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei als zweiter Brei dazu und ersetzt zum Beispiel die Milchmahlzeit am Abend. Er kann gleich mit allen Zutaten eingeführt werden. Ob als zweiter Brei der Milch-Getreide-Brei oder der Getreide-Obst-Brei kommt, ist für die Versorgung unerheblich; traditionell kommt zuerst der Milchbrei. Die Reihenfolge aller Breie steht im Beikostplan.
Welche Milch in den Milchbrei gehört
Für den Milchbrei darf normale Trinkmilch verwendet werden, aber nur pasteurisierte oder ultrahocherhitzte Milch. Roh- oder Vorzugsmilch kann Keime enthalten, die bei Säuglingen schwere Erkrankungen auslösen. Die 200 ml Milch im Brei gelten als verträgliche Tagesmenge; als Getränk gibt es Kuhmilch erst gegen Ende des ersten Lebensjahres. Den Milchbrei kannst du auch mit Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung zubereiten.
Aufbewahren
Milchbrei am besten frisch kochen, er ist in wenigen Minuten fertig. Selbst gekochter Brei hält sich im Kühlschrank einen Tag. Zum Einfrieren eignen sich vor allem die Gemüsebreie, siehe Brei auf Vorrat kochen.
Varianten
Statt Haferflocken passen andere Getreideflocken oder Grieß, statt Saft zum Beispiel geriebener Apfel oder Apfelbrei. Zucker, andere Süßungsmittel und Honig gehören nicht hinein.
Wann du dich beraten lassen solltest
- Dein Baby verträgt keine Milch, bekommt nach dem Brei Ausschlag, erbricht oder nimmt nicht zu: die Kinderarztpraxis; bei Atemnot sofort den Notruf 112.
- Fragen zur Beikost in den ersten Lebensmonaten: die Hebamme oder die Kinderarztpraxis.
Quellen
- BehördeMilch-Getreide-Brei: Rezept und Zubereitung · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026
- BehördeMilch und Milchprodukte in der Beikostzeit · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 19.8.2016
- BehördeReif für die Beikost · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · Stand 21.1.2026
- BehördeSäuglingsernährung 5 – Beikost: Praktische Aspekte (Fortbildungsfolien) · Folien 13 und 15 · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) · abgerufen 2.10.2026