Tote Oma

Tote Oma ist ein ostdeutsches Gericht aus gebratener Grützwurst: 500 g Grützwurst werden gewürfelt und mit 2 Zwiebeln in der Pfanne zu einem Brei gerührt. Klassische Beilagen sind Salzkartoffeln und Sauerkraut. Direkt zum Rezept

KI-generiertes Symbolbild: Tote Oma mit Salzkartoffeln und Sauerkraut
Vorbereitung10 Min.
Garen15 Min.
Gesamt25 Min.
Portionen4
GangHauptgericht
AnlassAlltag
KücheDeutsch

Zutaten

  • 500 gGrützwurst (Blutgrützwurst)
  • 2Zwiebeln
  • 2 ELSchweineschmalz oder Öl zum Braten
  • 2–3 ELWasser, bei Bedarf
  • 1 PriseSalz
  • 1 PrisePfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln anbraten. Zwiebeln fein würfeln und im Fett glasig anbraten.
  2. Grützwurst zugeben. Grützwurst aus der Haut lösen, würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  3. Zu Brei rühren. Bei mittlerer Hitze rühren, bis die Wurst zerfällt und ein Brei entsteht. Setzt die Masse an, etwas Wasser zugeben.
  4. Abschmecken und servieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß mit Salzkartoffeln und Sauerkraut servieren.

Was Grützwurst ist

Grützwurst ist eine Kochwurst, die neben Fleisch, Speck oder Blut auch grob zerkleinerte, gekochte Getreidekörner enthält, die Grütze. Für Tote Oma nimmt man meist die dunkle Grützwurst mit Blut. Es gibt sie beim Fleischer und abgepackt im Supermarkt, vor allem im Osten Deutschlands.

Beilagen

Klassisch gibt es zu Tote Oma Salzkartoffeln und Sauerkraut. So war das Gericht in der ehemaligen DDR ein beliebtes Alltagsessen. Es sieht als dunkler Brei unscheinbar aus, daher auch der Name, und ist schnell gemacht und günstig. Ebenfalls aus der ostdeutschen Küche: Soljanka und Beamtenstippe.

Quellen

  1. FachgesellschaftGrützwurst · Bedeutungsverwandte Ausdrücke und Belegzitat (Kurier, 15.11.2021) · Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS), Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften · abgerufen 2.10.2026

Aktualisiert am 5.10.2026 · Geprüft am 6.10.2026 · Elternweiser

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