Echter Heidesand ist ein Butterplätzchen aus Mehl, gebräunter Butter, Zucker und Vanillezucker. Der Teig wird zu Rollen geformt, gekühlt, in Eigelb und Zucker gewälzt, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten und 12 bis 15 Minuten bei 180 Grad gebacken. Direkt zum Rezept

Zutaten
Teig
- 250 gButter
- 350 gMehl
- 200 gZucker
- 2 PäckchenVanillezucker
- 1 ELMilch
- 1 PriseSalz
- 1 MesserspitzeBackpulver
Zum Wälzen
- 1–2Eigelb
- 3 ELZucker
Zubereitung
- Butter bräunen. Butter in einem Topf schmelzen und bei mittlerer Hitze leicht bräunen, bis sie nussig riecht. In eine Schüssel gießen und abkühlen lassen, bis sie wieder fest zu werden beginnt.
- Teig kneten. Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Milch und Mehl zur Butter geben und mit den Knethaken zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
- Rollen formen und kühlen. Den Teig zu Rollen von 3 bis 4 cm Durchmesser formen, in Backpapier wickeln und etwa 1 Stunde im Gefrierfach kalt stellen, alternativ über Nacht in den Kühlschrank.
- Ofen vorheizen. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, Bleche mit Backpapier auslegen.
- In Zucker wälzen. Die Rollen mit verquirltem Eigelb bestreichen und in Zucker wälzen.
- Schneiden und backen. In etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, auf die Bleche legen und 12 bis 15 Minuten hellgelb backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Was echten Heidesand ausmacht
Der Geschmack von Heidesand kommt von der gebräunten Butter. Sie ist die wichtigste Zutat und gibt den Plätzchen ihr nussiges Aroma und die mürbe, sandige Konsistenz. Klassischer Heidesand besteht nur aus Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und einer Prise Backpulver. Varianten mit Marzipan, Zimt, Orange, Zitrone oder Ingwer schmecken auch, gelten aber nicht als klassisch.
Laktosefreie Variante
Für laktosefreien Heidesand lässt du die Milch weg und nimmst laktosefreie Butter. Mit Margarine gelingt der Teig auch, er bräunt aber nicht wie Butter und schmeckt weniger nussig.
Aufbewahren
Heidesand hält sich in einer gut schließenden Blechdose kühl und trocken mehrere Wochen. Die Teigrollen kannst du auch einfrieren und bei Bedarf in Scheiben schneiden und frisch backen.